Warum Personal Branding im Sport wichtig ist und wie Du es richtig machst

Warum Personal Branding im Sport wichtig ist und wie Du es richtig machst

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Dieser Beitrag dreht sich rund um das Thema „Personal Branding im Sport“. Ich werde immer häufiger von Studierenden gefragt, welche Tipps ich ihnen für die Karriere im Sportbusiness geben kann.

Dabei betone ich immer gerne, dass ich selbst ja gar nicht als Angestellter im Sportbusiness arbeite. Trotzdem habe ich natürlich einige Erfahrungen sammeln können. Dabei habe ich Dinge gesehen, die funktionieren und Dinge, die nicht funktionieren.

Um die Relevanz des Beitrags zu unterstreichen, möchte ich gleich mit einer kurzen Ernüchterung starten:

Für eine erfolgreiche Karriere im Sportbusiness reicht ein Sportmanagement-Studium nicht aus.

Fazit in einigen meiner Beiträge

Natürlich ist ein Studium in diesem Bereich keinesfalls schädlich. Es muss nur einfach nicht sein. In diesem Beitrag zeige ich Dir ein Weg auf, der meiner Meinung nach definitiv sein muss, um im Sportbusiness über kurz oder lang Erfolg zu haben:

Der Aufbau einer Personenmarke – oder auf Englisch „Personal Branding“ im Sport.

Dies ist meiner Meinung nach nicht nur für Studierende und Absolventen wichtig, sondern auch für jeden Arbeitnehmer im Sportbusiness. Irgendwann kommt ja vielleicht mal eine berufliche Veränderung oder Weiterentwicklung.

Außerdem verrate ich Dir in diesem Beitrag, warum ich eine zweite Webseite gestartet habe.

Personal Branding im Sport
Screenshot meiner zweiten Webseite als Beispiel für Personal Branding im Sport

Personal Branding im Sport

Schauen wir uns erstmal an, was Personal Branding im Sport überhaupt ist. Ich persönlich war in der Uni absolut kein Fan von Marketing. Eigentlich ging es dabei nur um das Auswendiglernen von Begriffsdefinitionen.

Deshalb möchte ich Dir mein Verständnis von Personal Branding darlegen. Natürlich kannst Du das Ganze etwas anders sehen, oder weitere Aspekte hinzufügen. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Personal Branding bedeutet für mich den Aufbau einer Marke rund um Deine Person. Das heißt wiederum in einem zweiten Schritt, dass Menschen aus dem Sportbusiness Dich mit einem ganz bestimmten Thema verknüpfen.

Dadurch bist Du interessant. Sowohl als Gesprächspartner, als auch als potenzieller Mitarbeiter.

Ich bin beispielsweise häufig „der Typ, der den Blog FussballWirtschaft betreibt.“ Das wirkt erstmal nicht sonderlich wertschätzend, ist aber super.

Jemand, der den Blog kennt (und gegebenenfalls schätzt), kann mit mir etwas verbinden. Genau dieses Ziel solltest Du auch versuchen, zu erreichen.

Wir sprechen dabei später im Beitrag noch darüber, wie Du Personal Branding betreiben kannst, ohne einen eigenen Blog zu starten. Hierfür gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

Schauen wir zuerst aber nochmal auf ein paar Fakten.

Zwingender Bedarf einer Personenmarke

Ich möchte Dir nämlich noch einmal zeigen, warum Du eine Personenmarke brauchst. 

Leider habe ich keine genauen Zahlen vorliegen, aber es gibt definitiv mehr Sportmanagement-Studierende als Arbeitsplätze im Sportbusiness.

Wenn Du gerne im Sportbusiness arbeiten möchtest, kommst Du demnach am Wettbewerb mit anderen Kandidaten nicht herum.

Das verschlimmert sich insbesondere dadurch, dass auch viele Studierende einer Wirtschaftswissenschaftlichen Disziplin sich auf Jobs im Sportmanagement bewerben.

Der Wettbewerb ist dementsprechend ziemlich hoch. Dabei sind natürlich die klassischen Einstellungskriterien wie Noten, Praktika und Thema der Abschlussarbeit nicht unwichtig.

In vielen Beiträgen habe ich aber schon die Wichtigkeit eines eigenen Netzwerks angesprochen. Dabei gilt:

Du kannst Dein Netzwerk viel besser aufbauen, wenn Du Personal Branding betreibst!

Wertvoller Tipp zum Aufbau Deines Netzwerks im Sport

Für die Menschen in Deinem Netzwerk bist Du viel interessanter, wenn Du für bestimmte Inhalte stehst. Sie wissen dann, welchen Mehrwert Du leisten kannst. Ich rate dringend davon ab, einfach wahllos Menschen aus dem Sportbusiness bei LinkedIn oder XING hinzuzufügen.

 Widmen wir uns jetzt ein paar Wegen, wie Du Personal Branding im Sport betreiben kannst.

Inhalte & Kanäle für Personal Branding

Personal Branding funktioniert am besten über Inhalte. Woher soll ich als potenzieller Arbeitgeber in Deinem Netzwerk wissen, wofür Du stehst, wenn Du es nicht sagst?

Dafür musst Du Dir aber selbst erstmal ein Themenbereich heraussuchen. Es gilt:

Je spezifischer ein Thema ist, desto konkreter werden Deine Kontakte sein.

Mein Tipp für Dein Personal Branding im Sport

Je spezifischer ein Thema ist, desto konkreter werden Deine Kontakte sein.

Suchst Du Dir ein allgemeines Thema heraus, um viele mögliche Netzwerk-Kandidaten auf Dich aufmerksam zu machen, läufst Du Gefahr, dass Deine Marke als schwammig wahrgenommen wird.

Ich muss zugeben, dass meine inhaltliche Positionierung über den Blog sehr umfassend ist. Einerseits setze ich mich mit eSports und andererseits mit 50+1 auseinander. Dabei ist es keinesfalls gewährleistet, dass ein Leser sich für beide Themen interessiert. Das ist riskant.

Hast Du ein Thema gefunden, in dem Du Dich auskennst und worüber Du Dich positionieren willst, musst Du anfangen darüber zu sprechen. Hierfür empfehle ich Dir vor allen Dingen LinkedIn und Twitter.

Beide Kanäle sind super für das Personal Branding, wobei sie unterschiedlich funktionieren. Ein Tweet ist typischerweise nur wenige Stunden aktuell. Hingegen können Posts bei LinkedIn schon mal mehrere Tage oder gar Wochen angezeigt werden. Entsprechend überlegt solltest Du posten.

Schaue Dir gerne meine Kanäle bei LinkedIn und Twitter an, um zu beobachten, wie ich die Kanäle bespiele. Auch da ist natürlich noch einiges an Optimierungspotenzial. Ich habe hierbei jedoch das Motto:

Done is better than perfect!

Startup-Weisheit

Es bringt Dir nämlich gar nichts, etwas perfekt machen zu wollen und dafür nie anzufangen.

Kontinuität und Interaktivität

Außerdem bringt es Dir auch nichts, wenn Du heute über Thema X und morgen über Thema Y redest. Der Aufbau einer Marke geschieht nicht über Nacht. Du musst regelmäßig Zeit investieren

Darüber hinaus handelt es sich bei LinkedIn und Twitter über Social Media Plattformen und nicht um Media Plattformen.

Du darfst deshalb den sozialen Charakter nicht vergessen. Damit meine ich: Interagiere mit anderen Nutzern dieser Plattformen, die Personal Branding zu ähnlichen Themen betreiben.

Natürlich seid Ihr irgendwo „Konkurrenten“. Du wirst aber nie ein Thema finden, das von niemand anderem besetzt wird. Vielmehr wirst Du sehen, wie wertvoll der Austausch mit Gleichgesinnten ist.

Außerdem kommt garantiert der Zeitpunkt, an dem Ihr Euch beide gegenseitig weiterhelfen könnt.

Person im Vordergrund

Stell Dir vor, Du hast Dir nun irgendeinen Markennamen ausgedacht und postest über einen langen Zeitraum interessante Inhalte zu einem konkreten Thema.

Das bringt Dir alles nichts, wenn Deine Person nicht damit verknüpft ist. Es geht hier ja schließlich um das Thema „Personal Branding“.

Diese Erkenntnis hat bei mir sehr lange gedauert und ich experimentiere immer noch damit herum. Trotzdem bin ich in der Vergangenheit dazu übergegangen Kanäle mit dem Namen „Ralf Leister“ zu nutzen und nicht „FussballWirtschaft“.

Der Grund dafür ist ganz einfach und Du kennst das vielleicht auch bei Dir selbst:

Folgst Du lieber einer Marke oder einer Person?

Meine Frage an Dich

Ich persönlich folge lieber Personen und habe über die Analyse meiner Social Media Posts herausgefunden, dass viele meiner Leser das auch gerne tun.

Deshalb bin ich zum Beispiel bei Instagram und LinkedIn dazu übergegangen, Twitter, Instagram und LinkedIn vor allem unter meinem Namen zu nutzen. Die ersten Effekte sprechen für sich und ich ärgere mich fast, dass ich nicht früher damit angefangen habe.

Aus diesem Grund habe ich auch eine zweite Webseite erstellt, wo ich meine Leistungen als Moderator, Speaker und Berater anbiete sowie meine Referenzen zeige.

Fazit zu Personal Branding im Sport

Der Beste Zeitpunkt, sich Gedanken über Dein Personal Branding im Sport zu machen, ist jetzt. Ich kann absolut verstehen, dass es am Anfang Überwindung kostet, sich und seine Meinung zu präsentieren.

Über kurz oder lang ist das aber ein sehr effektiver Weg, um mit den verschiedensten Leuten ins Gespräch zu kommen.

Ich muss zugeben, dass ich diesen Effekt am Anfang maßlos unterschätzt habe. Dass sich rund um den Blog so viel entwickelt, war für mich nicht absehbar – und das, obwohl ich als Strategieberater arbeite 😊


Hast Du Fragen zum Aufbau Deiner Personenmarke oder möchtest mit mir im Bereich Moderation, Speaking oder Beratung zusammenarbeiten? Dann schreib mir jetzt eine Mail!

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