4 Lehren des Niedergangs von TSV 1860 München

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In meinem letzten Beitrag hatte ich prophezeit, dass die Sommerpause nicht langweilig wird. Dabei spiele ich nicht nur auf das sehr unterhaltsame Finale der Champions League und die erste erfolgreiche Titelverteidigung von Real Madrid an.

Nach einigen turbulenten Jahren ist der TSV 1860 München an einem zwischenzeitlichen Tiefpunkt angekommen.

In der medialen Berichterstattung geht es viel um Schuldzuweisungen zwischen Investor Hasan Ismaik und der Führung des eingetragenen Vereins. Ich möchte den Beitrag hier nicht einreihen, sondern möglichst objektiv beleuchten, was falsch gelaufen ist.

Ich hoffe, dass möglichst viele andere Fußballclubs diesen Artikel lesen und dadurch die Zustände wie bei den Münchener Löwen verhindern können.

Werfen wir zunächst einen Blick auf den Beginn der Zusammenarbeit zwischen Hasan Ismaik und den Löwen.

2011 wird Kooperationsvertrag unterzeichnet

Vor sechs Jahren unterzeichnete der jordanische Geschäftsmann Hasan Ismaik mit der Vereinführung vom TSV 1860 München einen Kooperationsvertrag.

Details des Deals

Dadurch erwarb er 60% der Aktien an der ausgegliederten TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA für 18 Millionen Euro.

Stimmberechtigt waren allerdings insgesamt nur 49%, sodass die 50+1-Regel offiziell in Kraft blieb.

Zu diesem Zeitpunkt stand die Vereinsführung vom TSV 1860 München mit dem Rücken zur Wand. Zum Ende der Saison wurde es immer schwieriger die Gehälter zu zahlen. Außerdem musste für die Lizenzierung zur kommenden Spielzeit ein Finanzloch in Höhe einer niedrigen einstelligen Millionensumme gefüllt werden.

Neben Sparmaßnahmen und möglichen Finanzierungen durch Banken wurden natürlich auch mögliche Investoren-Deals geprüft. Mit einer relativ niedrigen Bewertung (ca. 30 Millionen Euro) wurde knapp die Hälfte der stimmberechtigten Anteile verkauft.

Vereinsführung versagt

Die finanzielle Seite des Deals wirkt nicht wirklich attraktiv. Natürlich kann man in der 2. Liga nicht erwarten, eine Bewertung in den Spähren der Bundesligisten zu erzielen. Da die Münchener jedoch keine andere Wahl hatten, akzeptierten sie den Deal.

Man kann darüber streiten, ob es sich dabei um einen Fehler handelt, oder nicht. Der erste Fehler passierte meiner Ansicht nach jedoch noch eher. Dass es im Profifußball um Zahlungsfähigkeit geht, ist kein Geheimnis. Die Vereinsführung hat den Fehler begangen, diese Zahlungsfähigkeit nicht mehr gewährleisten zu können.

Dadurch hatte der TSV 1860 München keine Entscheidungsfreiheit mehr und musste alle Optionen zur Refinanzierung prüfen. Je brenzliger die Lage wurde, desto stärkere Eingeständnisse musste das damalige Management machen.

Ein Deal mit Bauchschmerzen

Ich gebe zu, dass ich mich 2011 noch nicht so stark mit den wirtschaftlichen Zusammenhängen im Profifußball auseinander gesetzt habe. Damals war ich anders beschäftigt, da ich meine Abi-Prüfungen in Mathe, Bio, Englisch & Geschichte schrieb.

Trotzdem hätte ich den Deal auch 2011 schon auch abseits des Finanziellen für unattraktiv befunden. Alle veräußerbaren Anteile in einer Tranche an einen bis dato nicht mit dem Verein verbundenen Geschäftsmann zu verkaufen, ist nicht zwingend sinnvoll oder sonderlich attraktiv.

Doch auch danach ging es turbulent weiter.

Fehlende Konstanz auf allen Ebenen

Natürlich sollte man an Verantwortlichen, die keinen Erfolg bringen, nicht unbedingt allzu lange festhalten. Es ist ja schließlich üblich, gelegentlich mal den Trainer auszutauschen. In der vergangenen Bundesligasaison 2016/17 tauschten beispielsweise 8 der 18 Clubs mindestens einmal ihren Trainer.

Seit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit Hasan Ismaik 2011 haben sich beim TSV 1860 München 10 Trainer versucht. Hinzu kommt eine beachtliche Fluktuation auf Management-Ebene.

Neben 11 Sportdirektoren / Geschäftsführern wurden auch 6 verschiedene Präsidenten auf e.V.-Ebene probiert. Besonders spannend daran finde ich, dass Hasan Ismaik am e.V. keinerlei Anteile besitzt. Dieser ist – wie es üblich ist – in den Händen der Mitglieder.

Aufgrund der schwierigen Zusammenarbeit in der Gesellschafterversammlung der ausgegliederten GmbH & Co. KGaA kam es dennoch zu einer hohen Fluktuation im Präsidenten-Amt.

Neben fehlender Konstanz hat diese hohe Fluktuation noch einen weiteren gravierenden Nachteil. Da die Verträge – insb. von Trainern und Geschäftsführern – relativ hoch dotiert sind, werden Abfindungszahlungen fällig, die den Club nachhaltig belasten.

Hier eine Beispielrechnung: Bei einer Abfindung von ca. 1 Million Euro pro Trainer bzw. Sportdirektor würden somit 21 Millionen Euro an nachträglichen Zahlungen zur Beendigung der Verträge anfallen. Damit wären die 18 Millionen aus dem 2011 geschlossenen Kooperationsvertrag überkompensiert.

Das Learning aus diesen Fehlern ist meiner Ansicht nach deutlich: Kandidaten sollten vor der Verpflichtung ausgiebig geprüft werden. Hierbei helfen beispielsweise bestimmte Kandidatenfilter innerhalb einer guten Struktur.

Allerdings ist der TSV 1860 München leider nicht für seine gute Struktur bekannt.

Strukturen führen zu Konflikten

Mit guten Strukturen ist es ähnlich wie mit guten Schiedsrichtern. Im Idealfall spricht man nicht von ihnen. Das ist beim TSV 1860 München leider nicht der Fall.

Wie es üblich ist, treffen sich in der ausgegliederten GmbH & Co. KGaA die stimmberechtigten Anteilseigner der Profifußballabteilung. Neben Hasan Ismaik (49 %) sitzen dort die Vereinsvertreter (51%).

In der Bundesliga neigen viele Bundesligisten dazu lediglich 24,9 % ihrer Anteile zu veräußern, um weiterhin eine sogenannte Sperrminorität zu verhindern. Somit kann der Vereinsvertreter, der immer mindestens 75,1 % der Anteile hält, alle richtungsweisenden Entscheidungen unabhängig von Dritten durchsetzen.

In der vorliegenden Konstellation bei den Münchener Löwen ist dies nicht möglich. Der Verein hält hier nur eine einfache Mehrheit (über 50 %). Trotzdem hat er im beschließenden Organ der GmbH & Co. KGaA immer noch die Mehrheit.

Anders sieht es im Aufsichtsrat aus. Dieser besteht gemäß der Internetseite des TSV 1860 München aus sechs Personen. Neben Hasan Ismaik selbst sitzen auch seine beiden Brüder Abdelrahman und Yahya im Kontrollgremium.

Da der Investor selbst im Aufsichtsrat den Vorsitz hat, können die drei Brüder ihre anderen Aufsichtsrat-Kollegen überstimmen. Wir können guten Gewissens daraus schließen, dass der Investor den Aufsichtsrat kontrolliert.

Wer hingegen die Geschäftsführung kontrolliert, ist nicht klar. Diese besteht aus vier Personen, wobei erneut die beiden Ismaik Brüder Hasan & Yahya im obersten Gremium der Profifußballabteilung sitzen. Darüber hinaus entsendet der Verein zwei Vertreter aus seinem Präsidium bzw. dem Verwaltungsrat.

Dass Ismaik jedoch zumindest über den Präsidenten eine gewisse Macht verfügt, zeigt die oben dargestellte Fluktuation auf dieser Position. Somit könnten selbst die ausgeglichenen Situationen in der Geschäftsführung in der Gesellschafterversammlung für den jordanischen Geschäftsmann entschieden werden.

Von außen betrachtet können wir also sagen, dass Hasan Ismaik zwar offiziell „nur“ 49 % der stimmberechtigten Anteile hält, inoffiziell jedoch fast alle Gremien kontrolliert.

Aus diesem Abschnitt lernen wir: Strukturen sind zwar nicht sexy und haben auf den ersten Blick nicht viel mit sportlichem Erfolg zu tun. Sie sind aber immens wichtig, um Club & Verein nachhaltig aufzustellen bzw. abzusichern.

Noch stärker wird die Kontrolle, wenn wir uns die finanzielle Abhängigkeit der TSV 1860 München von Hasan Ismaik anschauen.


Digitalisierung des Fußballs


TSV 1860 München hängt am Tropf

Natürlich ist das Bild des Patienten TSV 1860 München im Krankenbett nicht schön. Allerdings ist es in meiner Wahrnehmung so, als wäre der Club komplett abhängig von den Finanzspritzen des jordanischen Investors.

Das zeigte sich insbesondere in den letzten Tagen, als es um die Lizenzerteilung für die dritte Liga ging. Verschiedenen Medien zufolge fehlte den Münchenern eine Summe im hohen einstelligen bzw. niedrigen zweistelligen Millionen-Bereich.

Einziger Ausweg war ein erneutes Investment von Hasan Ismaik, der bis dahin bereits zwischen 60 und 70 Millionen Euro in den Club investierte. Da der Investor sich seiner starken Position bewusst war, stellte er Forderungen zur Anpassung der Struktur, um seine Macht weiter auszubauen.

Diese waren teilweise aufgrund der 50+1-Regel im Rahmen des Unmöglichen. So wollte er den Einfluss des Vereins auf die ausgegliederte GmbH & Co. KG einschränken. Da die Stimmanteile offiziell jedoch bereits bei 51 % liegen, ist eine weitere Einschränkung ohne Verletzen der 50+1-Regel unmöglich.

Da der Verein den Forderungen aus guten Gründen nicht nachkommen wollte / konnte, zog Hasan Ismaik den Stecker. Ohne Lizenz für die dritte Liga stürzt der TSV 1860 München aus der zweiten Bundesliga direkt in den Amateurbereich ab.

Damit nicht genug: Nicht nur die erste Mannschaft ist von dem mehrfachen Abstieg betroffen. Auch die Nachwuchsmannschaften steigen somit automatisch ab.

Somit wiederhole ich mein erstes Learning: Die Zahlungsfähigkeit muss jederzeit gewährleistet sein. Wenn ein Club mehrere Jahre gegen den Abstieg spielt, muss man auch im Falle des Falles zahlungsfähig bleiben können, ohne dabei auf externe Hilfe angewiesen zu sein.

Kommen wir zum Fazit.

Fazit zum Niedergang von TSV 1860 München

Trotz der Entwicklungen beim TSV 1860 München sind externe Investoren nicht schlecht. Ich habe schließlich nicht ohne Grund einen Gastbeitrag für die Abstimmung zur Ausgliederung beim VfB Stuttgart geschrieben. Unter den richtigen Rahmenbedingungen kann ein externer Investor die Wettbewerbsfähigkeit enorm stärken.

Beim TSV 1860 München war dies jedoch nicht der Fall. Wie wir oben gesehen haben, hat der Club sich komplett in die Abhängigkeit seines Investors begeben. Dieser fehlende Fokus auf die Gewährleistung der Zahlungsfähigkeit setzte jedoch schon vor der Beteiligung Hasan Ismaiks ein.

Wer diesen Blog häufiger liest, weiß, dass es in der Bundesliga durchaus andere Clubs gibt, die den Schein erwecken nicht komplett finanziell unabhängig zu sein. Deshalb möchte ich den Punkt der Zahlungsfähigkeit bzw. finanziellen Unabhängigkeit nochmals hervorheben.

Sobald ein Club in die finanzielle Abhängigkeit zu einem einzelnen Investor (Privatperson oder Unternehmen) kommt, könnte dieser die Situation für sich ausnutzen. Somit sehe ich die Lizenz bzw. Existenz weiterer Clubs in Gefahr.

Hasan Ismaik möchte ich an dieser Stelle übrigens keine schlechten Absichten unterstellen. Ich kann lediglich bewerten, was aus Sicht von Strukturen bzw. Wirtschaftlichkeit passiert ist. Da kommen weder Verein noch der Investor sonderlich gut bei weg.


Schreibe jetzt einen Kommentar: Wie stehst Du zu Investoren in der Bundesliga?

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10 thoughts on “4 Lehren des Niedergangs von TSV 1860 München

  • 7. Juni 2017 um 18:36
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    Der Untergang des TSV 1860 München hat mit dem Einstieg als „gleichwertiger“ Partner in den Bau der Allianz Arena begonnen. Es hätte von vornherein klar sein müssen, dass es für uns eine untragbare Last sein wird. Der zweite tödliche Fehler war der Verkauf der Stadionanteile für die lächerliche 11 Millionen Euro. Da hätte man die Reißleine ziehen müssen und in die Insolvenz gehen sollen. Und die logische Konsequenz der Misswirtschaft war dann der Einstieg eines Investors. Die Fehler beim Kooperationsvertrag hast du ja sehr gut dargelegt.

    Antwort
  • 7. Juni 2017 um 23:16
    Permalink

    Sehr guter Kommentar. Es sind genau diese Fehler, die für unsere Sitaution aktuell verantwortlich sind. Natürlich begann alles mit dem Verkauf der Arenanteile und der viel zu hohen Miete, aber man hätte bereits vor dem Einstieg von Ismaik die Strukturen so anpassen können, dass man dadurch nicht in eine völlige Abhängigkeit gerät. Ich unterstelle auch weder dem Verein noch Ismaik grundsätzlich bösartige Absichten, jedoch muss festgestellt werden, dass beide Seiten wohl nicht in der Lage sind die Fehler einzusehen. Erst wenn man mit den Machtspielchen aufhört und versucht die Problem nachhaltig zum Wohle Aller zu lösen, dann kann man wieder einer positiven Zukunft entgegenblicken. Das Problem, dass akut andere Mannschaften in eine ähnliche Situation geraten können sehen ich nicht. Die 50+1 Regel ist normalerweise eine Abschreckung für ausländische Investoren. Ismaik kannte zu Beginn seines Investments die deutschen Gepflogenheiten nicht und war nicht damit vertraut, wie man einen deutsche Zweitligisten zu führen hat. Andere Investoren, z.B. VW, RedBull oder Daimler machen vor, wie eine gesunde Partnerschaft im Einklang mit der 50+1 Regel auszuschauen hat.

    Antwort
  • 8. Juni 2017 um 7:47
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    Guten Morgen Ihr zwei,

    vielen Dank für Eure Einschätzungen! Die Fakten zum Stadionverkauf hatte ich gar nicht so auf dem Zettel, insofern ist es super, dass Ihr die hier noch hinzugefügt habt! Danke dafür!

    Zur Gefahr, dass das bei anderen Investoren auch so sein könnte (@Max-1860): Du hast vollkommen Recht. Die von Dir aufgezählten Konstellationen sind von der Gefahr eher weniger betroffen. Ich meinte auch eher Engagements von Einzelpersonen. Aus Diskussionen mit einigen HSV-Fans weiß ich, dass einige diese Gefahr in Hamburg sehen. Das halte ich für gar nicht so unrealistisch, wenn man bedenkt, dass Kühne den HSV schon ein, zwei Mal vor der vermeintlichen Zahlungsunfähigkeit gerettet hat. Hätte er das nicht getan, wäre der HSV jetzt mit Sicherheit nicht mehr in der ersten Liga. Ich bin zwar selbst kein Fan vom Konjunktiv, aber an dieser Stelle lohnt sich glaube ich ein Blick ins „was wäre wenn“ :-).

    Liebe Grüße
    Ralf

    Antwort
  • 8. Juni 2017 um 13:43
    Permalink

    In dem Text ist gleich zu Anfang ein weit verbreiteter Fehler: Hasan I. hat 60% der Anteile gekauft aber nur 39% sind stimmberechtigt, nicht wie im Text behauptet 49%. Denn 49% wären immer noch mehr als die 40% in Vereinshand….
    Der Fehler passiert immer wenn die 60% der Vereinsanteile mit den 49% der stimmberechtigten Anteile vermischt werden und nicht darauf geachtet wird, dass es sich hier um verschiedene Gesamtmengen handelt.

    Antwort
  • 9. Juni 2017 um 10:21
    Permalink

    Zu den Eigentumsverhältnissen in der KGaA:
    Du hast es vollkommen richtig dargestellt.
    Der Verein hält 51% der stimmberechtigten Anteile und HI 49 %.
    Die 11%, die zu den „60% der Anteile“ fehlen, sind nicht stimmberechtigte Vorzugsaktien.

    Antwort
    • 9. Juni 2017 um 10:24
      Permalink

      Hi Sepp, vielen Dank! Dann bin ich erleichtert 🤓

      Antwort
  • 11. Juni 2017 um 11:29
    Permalink

    Hallo Ralf, Dein Artikel ist super. Allerdings denke ich nicht, dass der Niedergang an Einzelpersonen liegt. Bei 1860 gab es Probleme. Das Management ist über Jahre hinweg falsch gelaufen und wurde nicht korrigiert. Ob das von einer Person oder von mehreren zu vertreten ist, ist egal. Wenn du zum VfB Stuttgart schaust, siehst du ebenfalls Fehlmanagement in großem Ausmaß. Da sind es Manager von Daimler, Fürth, Kärcher, und anderen die von Fußball wenig verstehen und große Vereinspolitik spielen. Der Fehler ist meiner Meinung nach bei allen Clubs der gleiche: Es wird auf die falschen Personen gesetzt und dies dann nur korrigiert, wenn offensichtlich ist, dass es den Bach runter geht. Ganz oft wird dann der Trainer dreimal in der Saison getauscht, weil der Sportvorstand und der Vorstand ihren Posten retten wollen. Das sind auch keine Einzelfälle. Das geht von der Kreisliga bis in die Bundesliga. In der Champions League kann man dann mit dem Kindergarten nicht mehr mithalten. Das Problem des Fehlmanagements betrifft auch nicht nur VfB, HSV, 1860, VfR Aalen, Stuttgarter Kickers. Das betrifft im oberen Leistungsbereich (Ab etwas Oberliga) etwa die Hälfte aller Vereine in unterschiedlichem Ausmaß. Zum Schluß leiden dann immer die Jugendspieler unter dem Kindergarten der Möchtegerne-Manager

    Antwort
    • 13. Juni 2017 um 8:27
      Permalink

      Guten Morgen Theo,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich stimme Dir zu, dass Kommerzialisierung nicht zwangsläufig zu Professionalisierung führt. Im Gegenteil. Der Druck ist zwar riesig, aber trotzdem gibt er eben auch Anlass zu Missmanagement aufgrund von falschen Motiven, fehlender Kompetenzen, Pech o.ä.

      Lediglich bei Deiner Schlussfolgerung, dass die Jugendspieler leiden, würde ich gerne noch etwas ergänzen: Meiner Meinung nach leiden so gut wie alle Stakeholder (Interessensgruppen) des Clubs. Fans, Mitarbeiter, Profi-Spieler, ggf. Amateurspieler und leider viele mehr.

      PS: Cooler Blog 🙂

      Antwort

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