Diese Enttäuschungen im Sportbusiness machen Dich stärker

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Heute möchte ich mit Dir über ein sehr pikantes Thema sprechen: Enttäuschungen im Sportbusiness.

Im Leben ist niemand vor Enttäuschungen bewahrt. Das gilt auch im allgemeinen Geschäftsleben und damit auch im Sportbusiness. Wir haben schon häufig festgestellt, dass die Menschen im Sportbusiness wie eine große Familie miteinander umgehen. Das stimmt auch.

In nahezu jeder Familie gibt es aber auch schwarze Schafe. Das klingt jetzt sehr negativ, gehört aber dazu. Und jedes einzelne negative Erlebnis macht einen nur stärker. Zumindest ist das meine Sichtweise.

Über das Thema von Enttäuschungen im Sportbusiness habe ich gerade neulich in meinem Podcast Interview bei Claudia Scheffler-Perrone gesprochen.

Mit diesem Beitrag möchte ich Dir dabei helfen, dass Du nicht zu viele Enttäuschungen im Sportbusiness selbst erleben musst, um zu lernen. Dabei möchte ich natürlich niemanden an den Pranger stellen. Ich weiß sogar, dass viele der Enttäuschungen im Sportbusiness, die ich Dir gleich schildern werde, von meinem Gegenüber nicht böse gemeint waren.

Das gilt leider aber auch nicht immer. Einige Menschen wollen es einfach drauf anlegen, wie man so schön sagt. Deshalb möchte ich Dir jetzt drei Enttäuschungen im Sportbusiness schildern, die mich stärker gemacht haben. Meine Kernbotschaft dabei ist: Lass Dich nicht entmutigen!

Persönliche Angriffe

Mit persönlichen Angriffen als Enttäuschung im Sportbusiness meine ich natürlich keine physischen Übergriffe. Es geht viel mehr um konkrete Äußerungen im Internet. Durch die Distanz und teilweise Anonymität fühlen sich viele ermutigt, ihren Gedanken freien Lauf zu lassen.

So kommt es dazu

Genauso wie man sagt:

Erst denken, dann sprechen!

Sollte im Internet gelten:

Erst denken, dann schreiben!

Leider hält sich nicht jeder an die Regel. So kam es dann auch schon mehrere Male vor, dass ich direkt persönlich angegriffen wurde. Beim ersten Mal hat mich dies ziemlich verletzt. Dann habe ich aber aufgrund der größtenteils öffentlichen Äußerungen extrem viel Zuspruch bekommen und gemerkt: Es gibt doch noch Leute, die gut finden, was ich tue.

Das Problem mit diesen Leuten, die einen persönlich angreifen, ist, dass diese sehr laut und sehr präsent sind. Außerdem ist unser Gehirn so trainiert, dass negatives Feedback viel stärker gewichtet wird als positives.

Persönliche Angriffe nach HSV-Beitrag

Als Reaktion meines Beitrags zur Konstellation zwischen Klaus-Michael Kühne und Volker Struth beim Hamburger SV erhielt ich auf einem HSV-Blog beispielsweise folgende Kommentare:

„Gibt es eigentlich irgendeinen HSV-Blog, in den sich dieser langweilige Leister-Kasper nicht einschmuggeln möchte?“

„Ist das geil. Leister Kapeister möchte gern ein offenes 6-Augen Gespräch mit Kühne und Struth führen. Wofür halten sich diese Clowns eigentlich? […] Herrgott, diese krankhaften Selbstdarsteller.“

„[…] Spacken, nimm Dich mal etwas weniger wichtig und konzentriere Dich auf den Otto-Versand, dann hast Du reichlich zu tun.“

All diese Kommentare stammten von einer Person. Ich möchte diese nicht namentlich erwähnen, es handelt sich jedoch um den Inhaber eines HSV-Blogs.

Diese Information ist mir wichtig. Nicht, weil ich diese Person an den Pranger stellen möchte, sondern weil der Blog-Inhaber auch die folgenden Blog-Regel aufgestellt hat.

„Hinter jedem geschriebenen Kommentar steckt eine reale Person. Behandelt daher alle Schreibenden, wie Du auch selbst behandelt werden möchtest.

Persönliche Angriffe, Beleidigungen oder sexistische und rassistische Äußerungen haben die sofortige Sperre zu Folge.“

Nachdem ich diese Regeln gesehen habe, musste ich schmunzeln. Warum, erklärt sich glaube ich von selbst :-).

So solltest Du damit umgehen

Natürlich könnten wir jetzt darüber diskutieren, ob Enttäuschungen im Sportbusiness, wie diese hier, nur einzelne Personen treffen. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass jeder mit diesen Reaktionen rechnen muss, der etwas von sich preisgibt oder seine Meinung vertritt.

Lange habe ich darüber nachgedacht, wie ich antworten soll. Ich habe mich dann dazu entschieden, gar nicht auf diese persönlichen Angriffe zu reagieren. Das liegt daran, dass ich selbst mich nicht auf so eine Kommunikation einlasse. Ich greife niemanden einfach so persönlich an.

Darüber hinaus schien der Autor nicht wirklich bereit, um mit mir inhaltlich über meine Thesen und Meinungen zu diskutieren. Deshalb habe ich es gelassen und seitdem nichts mehr gehört.

Abschließend ist mir zu dem Thema noch wichtig zu betonen, dass das hier keine Rache ist. Die Kommentare sind über ein Jahr alt, ich merke jedoch, dass das grundlegende Thema von Enttäuschungen im Sportbusiness aktueller ist denn je. Deshalb möchte ich Dir noch von zwei weiteren Anekdoten berichten.

Schnäppchenjäger

Jeder kennt Schnäppchenjäger. An sich ist es auch gar nicht schlecht, einer zu sein. Ich persönlich kaufe Klamotten auch gerne im Sale. Darum geht es im Kontext von Enttäuschungen im Sportbusiness aber nicht.

Wie Du bereits gemerkt hast, wenn Du mir bei Facebook, Instagram, Twitter oder LinkedIn folgst, ergibt sich um den Blog eine Menge an kleinen nebenberuflichen Optionen. Das sind Vorträge, Moderationen oder Content-Partnerschaften. Von dem geschäftlichen Teil bekommst Du natürlich wenig mit.

Zusätzlich zu den Dingen, die zustande kommen, lehne ich auch viele Anfragen ab. Häufig liegt das daran, dass ich (noch) keine Zeit für weitere Aktivitäten habe.

Darüber hinaus habe ich aber auch schon Angebote abgelehnt, weil die Bezahlung (sofern es eine gab) unterirdisch war. Ich habe immer gesagt, dass ich mit dem Blog kein Geld verdienen möchte. Das mache ich auch nicht. Werbung oder ähnliches wird es hier nicht geben.

Und natürlich bin ich sehr stark intrinsisch motiviert. Das heißt aber nicht, dass ich meine Zeit nach Belieben ohne Bezahlung für die Ziele anderer investiere. Ich habe nichts gegen einen Austausch auf inhaltlicher Ebene, aber wenn es darum geht, dass ich gewisse Tätigkeiten regelmäßig übernehme, ist eine Bezahlung in meinen Augen angemessen.

Deshalb ist hier mein Tipp an Dich: Lass Dich nicht ausnutzen! Wenn Du irgendwo ein schlechtes Gefühl hast, oder Dich nicht gewertschätzt fühlst, sag das. Dafür ist unsere Lebenszeit zu kostbar.

Unzuverlässigkeiten

Jeder kennt unzuverlässige Menschen. Sie kommen unpünktlich (wenn überhaupt) und halten sich nicht an Abmachungen. Wenn man das weiß, ist das okay. Im Geschäftsleben gibt es wenig unzuverlässige Menschen. Unzuverlässigkeit und Erfolg beißen sich nämlich.

Für meine Inhalte (und damit meine ich nicht nur den Blog) hole ich mir häufig Input von verschiedenen Experten. Die meisten sind immer sehr gerne bereit, ihr Fachwissen mit mir zu teilen. Dabei habe ich gelegentlich gemerkt, dass ich diesen Personen regelrecht hinterherlaufen muss.

Natürlich möchte ich in diesem Fall etwas von ihnen. Es hat sie aber keiner gezwungen, mit mir zusammenzuarbeiten. Das Hinterherlaufen ist an sich ja kein Problem. Dennoch gibt es den einen oder anderen Beitrag, den ich bereits geschrieben habe, aber nie veröffentlichen werde, weil ein Experte beispielsweise einen Rückzieher gemacht hat.

Hierbei geht es mir jetzt wirklich nicht darum, jemanden an den Pranger zu stellen. Ich möchte nur, dass Du die Möglichkeit mit einer unzuverlässigen Person zu sprechen, immer in Betracht ziehst und es einkalkulierst.

Fazit zu Enttäuschungen im Sportbusiness

Enttäuschungen im Sportbusiness lassen sich nur schwer vermeiden. Das liegt aber nicht am Sportbusiness an sich, sondern am Leben.

Ich hoffe, dass ich Dich mit den Einblicken in mein Leben im Sportbusiness eventuell vor der einen oder anderen Enttäuschung bewahren konnte. Wichtig ist mir wie bereits eingangs geschrieben vor allem eines: Lass Dich nicht entmutigen!

Schreibe jetzt einen Kommentar: Welche Enttäuschungen im Sportbusiness hast Du schon erlebt?

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